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Wetten, dass..?

 
Thomas Gottschalk beim Pressegespräch in Braunschweig. Quelle: ZDF,Carmen Sauerbrei
Thomas Gottschalk

Pressegespräch

"In Braunschweig gibt's den meisten Senf"

Thomas Gottschalk zur 184. Sendung aus Braunschweig

von Rahul Das Gupta

Nervös mache ihn, der er gefühlte 300 Jahre "Wetten, dass.?" moderiere, nichts mehr. Und: Das ZDF verstecke nun sogar Wett-Requisiten, um die Wetten vor ihm geheimzuhalten. Gutgelaunt und von der Senfauswahl in der Volkswagenhalle begeistert, beantwortete Thomas Gottschalk die Fragen der Braunschweiger Presse.

 
 
 
 

"Unter den hochsensiblen Damen, die bei mir zu Gast sind, gibt es immer mal eine, die auf einmal einen Pickel am Hintern hat, und deshalb absagt", scherzt Thomas Gottschalk, auf das Fernbleiben von Popsängerin Lily Allen angesprochen. Und fügt hinzu, dass ihre kurzfristige Absage diejenige sei, mit der er am besten weiterleben könne. Einen Verzicht auf Lady GaGa hätte er wesentlich schwerer verschmerzt.

 

Robbie ins Geschäft zurückgequatscht

Das prominenteste Sofa Europas kann sich auch ohne "Not fair"-Interpretin sehen lassen, ist es doch Thomas Gottschalk persönlich gelungen, Popgott Robbie Williams ins Business zurückzuquatschen. "Ich hab' dem gesagt: Junge, beende Dein Eremitendasein - für Braunschweig brauchen wir was ganz Besonderes", erklärt der Moderator stolz. Auch auf Harald Schmidt und Wolfgang Rademann freue er sich sehr. Gerne denke er an die gemeinsame Zeit auf dem "Traumschiff" zurück, vor allem an die Begebenheiten außerhalb der Dreharbeiten: "Man glaubt ja nicht, wer einem da so alles über'n Weg läuft, der zum x-ten Mal durch die Gegend schippert".

 

Besonders gespannt ist Thomas Gottschalk auf die Wetten in Braunschweig - seit der letzten Folge werden ihm diese vor der Sendung nicht mehr verraten. "Ich hatte nicht geglaubt, dass die vom ZDF das so ernst nehmen, die verstecken jetzt sogar die Wett-Utensilien". Bekannt ist ihm nur die Wette, mit der Michelle Hunziker ihn herausfordert: Sie wettet, dass sich 1000 Braunschweiger auf dem Schlossplatz versammeln, die im Stile Michael Jacksons zu "Thriller" tanzen können. Nun bangt der Moderator, dass ihm selbst als Wettschuld-Einsatz ein Jacko-Tanz droht. "Der tanzt wahrscheinlich im Himmel immer noch besser, als ich."

 

Italiener und Würstchen als Visitenkarte

Befragt, wie er sich auf die jeweilige Gast-Stadt vorbereite, gesteht Thomas Gottschalk: "Gar nicht". Es wäre schlicht gelogen, wenn er behaupte, drei Tage vor der Sendung im Stadtpark die Atmosphäre aufzusaugen, oder recherchiert zu haben, wo Heinrich der Dritte hingepinkelt habe. Für ihn seien zwei Dinge wichtig: Der Italiener, den er am Abend der Anreise aufsuche und die Qualität der Würstchen in der Halle. Ein gewisser Paolo sei eine super Visitenkarte für Braunschweig gewesen und die Würstchen lecker - die Auswahl an verschiedenen Senfsorten sei in der Volkswagenhalle gigantisch.

 

Ob er sich seine Sendungen auch immer anschaue, möchte eine Braunschweiger Journalistin wissen. "Um Gottes willen, ich ertrage mich nicht länger als eine Minute, zumindest nicht als Showmoderator", gesteht Gottschalk. Ihm sei durchaus bewusst, dass es aus pädagogischer Sicht sinnvoll sein könne, sich mal eine ganze Sendung anzuschauen, aber: "Das könnte dann auch das Ende sein!"

 
 
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